MEIN BETREUUNGSANGEBOT

SCHWANGERSCHAFTSVORSORGE

Jede gesetzlich versicherte Schwangere hat Anspruch auf Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft durch Hebammen und Frauenärzte. So will es der Gesetzgeber (§ 24 d Satz 1 SGB V).
Sie als Schwanger haben das Recht zu wählen, ob Sie die Schwangerenvorsorge im Wechsel von Hebamme und Arzt/ Ärztin oder alleinig bei einer der Berufsgruppen durchführen lassen möchten.

Wenn keine Risikoschwangerschaft vorliegt und die Schwangere gesund ist führe ich fast alle Untersuchungen eigenverantwortlich durch, die im Mutterpass vorgesehen sind. Dabei orientiere ich mich an die gültige Fassung der Mutterschaftsrichtlinien. Dazu gehören zum Beispiel die Kontrolle über das Wachstum und Lage des Babys sowie seiner Herztöne, Blut- und Urinuntersuchungen der Schwangeren auf bestimmte Infektionserkrankungen oder auch die Untersuchung auf Schwangerschaftsdiabetes.

Einzig die drei Ultraschalluntersuchungen, die laut Mutterschaftsrichtlinien empfohlen sind, werden von Hebammen grundsätzlich nicht angeboten.

Eine gemeinsame Begleitung der Schwangerschaft durch Arzt und Hebamme halte ich für sinnvoll und kann meiner Erfahrung nach für viele Frauen eine gute Variante der Schwangerschaftsbetreuung sein.

Alle Untersuchungen, sowohl vor als auch nach der Geburt, werden direkt mit Ihrer gesetztlichen Krankenkasse abgerechnet.
Sind Sie privat versichert, rechne ich diese direkt mit Ihnen ab.

Im Rahmen eines ersten Kennenlernengesprächs informiere ich Sie über Inhalt und Umfang meiner Arbeit und gemeinsam überlegen wir, welches Betreuungskonzept am besten zu Ihnen passt.

HILFE BEI SCHWANGERSCHAFTS

BESCHWERDEN

Unterleibsschmerzen, Eisenmangel, Sodbrennen sind nur wenige Beispiele einer langen Liste von Beschwerden, welche in der Schwangerschaft auftreten können. Nicht bei jeder Frau und nicht immer gleich ausgeprägt.
In der Beratung klärt die Hebamme zunächst, ob es sich hierbei um eine Beschwerde handelt, die ärztliches Handeln bedarf und empfiehlt der Schwangeren ggf. ärztliche Konsultation.

In der Regel jedoch, lassen sich die Beschwerden auf die Schwangerschaft und die damit einhergehende körperliche Mehrbelastung zurückführen. Wir Hebammen verfügen über ein umfangreiches Wissen, wie die meisten Beschwerden zumindest gelindert werden können.

 

WOCHENBETTBETREUUNG

Nach der Geburt besuchen wir Hebammen Sie zu Hause. Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf das Gedeihen Ihres Kindes, seiner Entwicklung und der Wundheilung etwaiger Geburtsverletzungen und der ehemaligen Plazentahaftstelle. Ich nehme mir Zeit für die Klärung all Ihrer Fragen und überlege mit Ihnen gemeinsam, ob und welche Unterstützung Ihre Familie bedarf. Denn den einen Weg gibt es nicht.

Es gibt keinen „starren“ Rahmen, wie lange ich Sie nach der Geburt besuchen komme. Das hängt alleine von Ihrem Bedürfnis ab. Grundsätzlich aber besuche ich die Familien in der ersten Woche täglich (manchmal auch zweimal am Tag), dann in der zweiten Woche alle zwei Tag, in der dritten Woche alle drei Tage usw., bis Sie mich wieder „verabschieden“.

Einen gesetzlichen Anspruch auf Hebammenhilfe haben Sie im gesamten ersten Lebensjahr Ihres Kindes bezüglich seiner Ernährung.

 

STILL- UND ERNÄHRUNGS

BERATUNG

Stillen oder nicht stillen, mit Säuglingsmilchnahrung füttern oder nicht oder wenn ja: mit welcher?, wann zufüttern und mit was?, Brei aus dem Gläschen, lieber selber kochen oder gleich ganz auf Breikost verzichten?
Nicht selten ist die Ernährung des Kindes mit dem Thema Schlaf eng verknüpft. Viele Mütter suchen Rat, weil sie sich aufgrund des nächtlichen Stilles zunehmend erschöpft und ausgezehrt fühlen und daran dringend etwas ändern möchten.

Es gibt endlos vielen Fragen und Unsicherheiten zum Thema Ernährung des Babys bzw. Kleinkindes. Im gesamten ersten Lebensjahr hat jeder Mutter Anspruch auf Beratung zu diesem Thema durch eine Hebamme.
Im Gespräch áberlegen wir gemeinsam, wie Sie die Ernährung Ihres Kindes oder allgemeine Verhaltensweisen verändern können. Manchmal braucht es gar nicht viel, damit eine Familie wieder zufrieden und ausgeruht ist.

 

BEGLEITUNG BEI FEHLGEBURTEN

Was nur wenige wissen: Frauen haben einen Anspruch auf Begleitung bei und nach einer Fehlgeburt durch eine Hebamme in ihrem häuslichen Umfeld. Dies bedeutet, dass eine Frau, die ihre Schwangerschaft nicht beenden kann, bei sich zu Hause während der Geburt ihres Kindes -spätestens aber nach der Geburt- durch eine Hebamme betreut werden kann. Eine Fehlgeburt muss weder zwingend in einer Geburtsklinik stattfinden noch mit einer Ausschabung der Gebärmutter nachversorgt werden.

Frauen und Paare entscheiden sich häufig für eine Hebammenbetreuung in ihrem Zuhause, da sie zum einen nicht auf medizinische Kompetenz verzichten wollen und zum anderen ein großes Bedürfnis haben nach Ruhe, Zeit und „Raum“ für ihre Trauer.

Während und nach der Geburt eines nicht lebensfähigen Kindes kann eine Situation entstehen, die klinische Unterstützung bedarf. Die Hebamme wird dann den Transport in eine Klinik veranlassen.
In den meisten Fällen jedoch können die Frauen und Paare aber einfach zu Hause bleiben und in Ruhe und nach ihren Wünschen von ihrem Kind Abschied nehmen.

Die Betreuung nach der Geburt beinhaltet zum Beispiel die Förderung der Rückbildung der Gebärmutter, Kontrolle der Nachblutungen, Rückbildungsgymnastik und selbstverständlich Unterstützung bei der Trauer über den Verlust des eigenen Kindes.

 

MAISON DE LA FAMILLE

HEBAMMENPRAXIS JANA SIEDENBURG

Postdamer Straße 6a

27576 Bremerhaven

Ich freue ich von Euch zu hören!

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